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KJF-Edition

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Swetlana

Filmfoto: Swetlana
Deutschland, 1999
Regie: Tamara Staudt
Drehbuch: Ulrike Maria Hund
Kamera: Judith Kaufmann
Musik: Mario Peters
Darsteller: Marina Podlich, Denis Burgazliev, Sabdelwahab Achouri, Olga Schischkin, Jakob Köhn u. a.
Produktion: Tag/Traum, WDR
KJF-Empfehlung: ab 14 Jahren, FSK: ab 12
Stichworte: Ausländische Mitbürger, Emigration/Immigration, Familie, Fremde Kulturen, Freundschaft, Gewalt, Heimat, Jugendkriminalität, Liebe, Mädchen, Integration
Länge: 88 Minuten, Spielfilm Farbe dtF

Gemeinsam mit ihrer Familie ist die 16-jährige Swetlana von Kasachstan nach Duisburg gezogen. Die fremde Umgebung in Deutschland, die Vorurteile, die sie als Russlanddeutsche erfährt, verunsichern sie ebenso wie das Gefühl der Entwurzelung in ihr selbst. Sie ist kein Kind mehr, will sich abgrenzen von den strengen Eltern und ihrem kulturellen Umfeld, weiß aber noch nicht genau, wie das geht und was sie will. Gegen das Verbot ihres Vaters trifft sie sich in einem Kellerraum mit Artur, den sie liebt und der wie sie aus Russland kommt. Aber auch für den jungen Marokkaner Said, einen Gemüsehändler aus der Nachbarschaft, beginnt sie sich zu interessieren. Das führt zum Konflikt mit dem eifersüchtigen Artur, der in einer Katastrophe endet.

SWETLANA ist ein Film über das Erwachsenwerden, über die Suche nach Heimat, Freundschaft und Liebe. In ruhigen Einstellungen folgt die Absolventin der Berliner Filmhochschule in ihrem Regiedebüt dem Selbstfindungsprozess der jungen Frau. Im Mittelpunkt steht Swetlanas Entwicklung, aber der Film zeigt auch facettenreich, wie sich Menschen in einem fremden Land arrangieren, wie sie darum kämpfen, einen neuen Weg zu finden oder auch scheitern.

Pressezitate:
Swetlana zwischen den Generationen, zwischen den Männern, zwischen den Kulturen, zwischen den Fronten. Aufwühlende Szenen und ruhige Passagen wechseln einander ab. Judith Kaufmann gelingen Bilder düsterer Traurigkeit, die nicht von Ruhrpott-Sozialromantik haben."
(Hans-Heinrich Obuch, FAZ, 15.1.01)

 

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