Filmkatalog - Filme für Kinder und jugendliche - BJF-Clubfilmothek - Filme für nichtgewerbliche öffentliche Vorführungen Bundesverband Jugend und Film e.V.
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Keine Open-Air-Vorführung      Bestellnummer 16mm in der BJF-Clubfilmothek2 910 502

Salaam Bombay

Filmfoto: Salaam Bombay
Salaam Bombay
Indien, Frankreich, Großbritannien, 1988
Regie: Mira Nair
Drehbuch: Sooni Taraporevala
Kamera: Sandi Sissel
Musik: L. Subramaniam
Darsteller: Shafiq Syed, Sarfuddin Qurassi, Raju Barnad, Raghubir Yadav, Nana Patekar
Produktion: Mirabi, National Development, Channnel Four, Cadrage
BJF-Empfehlung: ab 14 Jahren, FSK: ab 12 (besonders wertvoll)
Stichworte: Armut, Dritte Welt, Drogen, Fremde Kulturen, Kindheit
Länge: 113 Minuten, Dokumentarischer Spielfilm Farbe dtF

Familiäre Gründe zwingen den zehnjährigen Jungen Krishna, sein Heimatdorf zu verlassen und nach Bombay zu gehen, wo er sich sein Geld als Teeausträger verdienen will. Kaum in der Stadt angekommen, steckt er auch schon mittendrin im Rotlichtbezirk: Polizei, Bordelle, brodelnder Verkehr, Drogenhandel, die Welt der Kinofantasien und überall Kinder, die wie Krishna versuchen, in diesem Hexenkessel zu überleben.

Auszeichnungen: Cannes 1988, "Camera d´Ór

Pressezitate:
"Eine füllige, nuancenreiche Geschichte aus dem heutigen Indien. Man merkt die Schule des Dokumentarfilms, durch die die Regisseurin Mira Nair gegangen ist. Mit den Mitteln des Spielfilms hat sie das Leben der Straßenkinder zu dieser Geschichte konzentriert und dem Zuschauer einen Blick auf das Elend in den überfüllten Großstädten Indiens, wo kleine Kinder sich mit Hunger und Verbrechen herumschlagen müssen und doch, wie die Hauptfigur, auf wunderbare Weise Menschenliebe und Güte repräsentieren, ermöglicht. Diese humanitäre Botschaft und die exakte, detailreiche Beschreibung des Milieus mit beeindruckenden Leistungen der kleinen Laien-Hauptdarsteller machen den Film sehenswert."
(Josef Schnelle, film-dienst 8/ 89)

"Halbdokumentarischer Spielfilm um Straßenkinder im ‘Rotlichtbezirk‘ von Bombay, die sich im zarten Alter schon mit Drogen, Prostitution und Mord herumschlagen müssen. Dichte, detailreiche sozialkritische Studie mit einer im Kern zutiefst humanen Botschaft. Wichtig als Information und Diskussionsanstoß."
(Lexikon des Internationalen Films)

"Für ihr Regiedebüt - eine Gratwanderung zwischen Melodram und aufwühlender Sozialstudie - bekam Mira Nair (Kamasutra) 1988 in Cannes die Goldene Kamera."
(TV Spielfilm)

 

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öffentliche Vorführung:

(75,- / 40,- € erster Tag ...)

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