Film-Finder:
Filmliste R
Die Rache der Natur, Schweden, 1983
Rachida, Algerien/ Frankreich, 2002
Raining Stones, Großbritannien, 1992/ 93
Rasmus und der Vagabund, Schweden, 1981
Ratatouille, USA, 2007
Raus aus Amal, Schweden, 1999
Raus aus der Haut, Deutschland, 1997
Der Räuber Hotzenplotz, Deutschland, 2005
Die Reise der Pinguine, Frankreich, 2005
Die Reise des jungen Che, Brasilien/ USA, 2004
Die Reise nach Kandahar, Iran/ Frankreich, 2001
Rettet Trigger!, Norwegen/ Dänemark/ Schweden, 2006
Rhythm is it!, Deutschland , 2004
Riekes Wildpferd, Norwegen, 1994
Ringelblumen im August, Südafrika, 1980
Rio Grande, USA, 1950
The Rocky Horror Picture Show, USA, 1974
Ronja Räubertochter, Schweden/ Norwegen, 1984
Rot wie der Himmel, Italien, 2006
Die rote Zora, Deutschland/ Schweden, 2008
Der rote Ballon, Frankreich, 1956
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Die Rache der Natur
Naturens HämndSchweden, 1983Regie:
Stefan JarlDrehbuch:
Stefan JarlKamera:
Per KällbergMusik:
Ulf DagebyProduktion:
Stefan Jarl Filmproduktion BJF-Empfehlung:
ab 14 Jahren, FSK: o.A.
Stichworte:
Krankheit, Tod, UmweltLänge:
83 Minuten,
Dokumentarfilm Farbe OmU"Wenn der Mensch keinen Platz mehr hat für die Lebewesen, mit denen er sich gemeinsam entwickelt hat, hat die Natur vielleicht bald keinen Platz mehr für den Menschen." So schrieb Rolf Edeberg, schwedischer Politiker und Schriftsteller, 1967 zum Thema Mensch und Natur. DIE RACHE DER NATUR wirkt wie eine filmische Beweisführung dieser These.
Stefan Jarl zeigt den Sonnenuntergang in den schönsten Farben, Nebel wabern über den See, der Wald steht im Gegenlicht. Doch die Idylle trügt, ist nur noch reine Fassade. Ins Detail gehend zeigt die Kamera schonungslos die Kadaver toter Vögel im zur Kloake verkommenen See, Spinnen sterben an Chemikalien, vergiftete Schafe husten sich die Seele aus dem Leib. Aber Jarls Film handelt nicht nur von der Zerstörung der Natur durch den Menschen. Er bemüht sich auch, die Konsequenzen drastisch vor Augen zu führen, die sich aus dem gnadenlosen Raubbau mit der Natur, aus der Vergiftung von Wasser, Luft und Boden ergeben. Wissenschaftler kommen nicht zu Wort; gezeigt werden die unmittelbar Betroffenen, z. B. ein pestizidvergifteter Bauer, todkranke Kühe, missgebildete Ferkel, krebskranke Kinder. Jarls Zustandsbeschreibung fällt drastisch aus, denn für ihn ist es "ein Film des Widerstands" gegen die Verharmlosungen und profitablen Lügen der Umweltvergifter und ihrer Helfer. (nach: Georg Schmidt, TIP 14/ 84)
Pressezitate:"Auf provokante Weise beschreibt der Dokumentarfilm eine durch den Eingriff des Menschen aus dem Gleichgewicht geratene Natur, die zum Krankheitsherd zu verkommen droht. Schmutz- und Schadstoffe, Chemikalien und insbesondere die Überdüngung mit künstlichem Stickstoff verseuchen die Umwelt und verwandeln die Natur zu einem todbringenden Giftherd. Schreckensbilder wechseln mit ruhigen, poetischen Bildern einer noch unberührten, intakten Natur, wodurch der Film zu einem sehr eindringlichen und aufrüttelnden Appell zu einer schnellstmöglichen Umkehr wird."
(Lexikon des internationalen Films)