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Filme für Kinder und Jugendliche
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Kiriku und die wilden Tiere

Filmfoto: Kiriku und die wilden Tiere

„Kiriku und die wilden Tiere“ knüpft an den von einem westafrikanischen Märchen inspirierten Film „Kiriku und die Zauberin“ aus dem Jahr 1998 an. Er versteht sich jedoch nicht als Fortsetzungsfilm, sondern als eigenständige Geschichte:

Ein alter Mann sitzt in einer Höhle und erzählt von den Abenteuern seines Enkels – des kleinen Jungen Kiriku in Afrika. Ob im Kampf gegen ein Ungeheuer, das die Menschen in seinem Dorf bedroht oder bei der Frage, wie man am besten die Wasserversorgung für die Landwirtschaft gewährleisten kann – Kiriku ist zwar klein, aber er ist ein pfiffiger und tapferer Held. Doch nicht nur das Leben in seinem Dorf ist ein Abenteuer. Auf einer Reise durch die Wüste und den Dschungel entdeckt Kiriku die Schönheiten Afrikas und begegnet den wilden Tieren, die auf dem Kontinent zu Hause sind. Aber sein größtes Abenteuer führt ihn zu der bösen Zauberin Karaba. Nur sie besitzt das Gegenmittel, das seine Mutter und die Frauen im Dorf, die unwissend ein giftiges Getränk zu sich genommen haben, vor dem drohenden Tod retten kann. Doch Karaba ist nicht nur böse, sondern auch sehr gefährtlich…

Mit der Erfahrung, dass Kiriku wegen seines Alters und seiner Körpergröße oft nicht beachtet und von den Erwachsenen nicht immer ernst genommen wird, knüpft der Film an die Lebenswirklichkeit gerade jüngerer Schüler/innen an. Der Film zeigt einen kleinen Helden, der zwar Angst hat, aber immer den Mut findet, sich Problemen zu stellen. Der Film ist daher besonders gut für jüngere Kinder geeignet, da er ihnen eine positive Identifikationsfigur bietet.


Kiriku und die wilden Tiere
Kirikou et les bêtes sauvages
Frankreich, 2005
Animationsfilm, 75 Minuten, Farbe

Regie: Michel Ocelot
Drehbuch: Michel Ocelot, Bénédicte Galup, Philippe Andrieux, Marie Locatelli
Musik: Youssou N'Dour, Manu Dibango, Roki Traoré
Produktion: Les Armateurs, Gebeka Films, France 3 Cinéma, Studio O.

BJF-Empfehlung: ab 6 Jahren
FSK: ab 0 freigegebenFSK: ab 0 freigegeben
Stichworte: Märchen, Dritte Welt, Animationsfilm
Sprachen: Deutsch, Französisch
Untertitel: Deutsch

Pressezitate:
Eigentlich hatte Michel Ocelot gar keine Fortsetzung des ersten Abenteuers von Kiriku geplant, doch wie er schmunzelnd zu Protokoll gibt, hat der kleine Kerl ihn gar nicht um seine Meinung gefragt, sondern sich einfach in sein Denken und Handeln gedrängt – was auch ganz gut so ist. Was an Kiriku und die wilden Tiere / Kirikou et les bêtes sauvages begeistert, ist zunächst einmal die ästhetische Gestaltung und die liebevollen Figuren, die kaum etwas mit den CGI-Geschichten aus Hollywood gemein haben. Mit viel Liebe zum Detail, dem gleichzeitigen Mut zur Abstraktion und einem ungeheuren Gespür für Farben ist Kiriku und die wilden Tiere / Kirikou et les bêtes sauvages wie ein Film aus längst vergangenen Tage, ohne dabei jemals angestaubt oder auf Retro-Schick und Ethno-Kitsch getrimmt zu wirken. Begleitet von der wunderbaren Musik von Größen wie Youssou N’Dour und Manu Dibango entsteht so ein Sog, der es ganz ohne aufwändige Tricks schafft, eine unstillbare Sehnsucht nach Afrika in die Herzen der Kinobesucher zu pflanzen. Ein Sehvergnügen, das den fernen Kontinent Afrika großen wie kleinen Zuschauern spielerisch und ohne Klischees nahe bringt – nicht beschönigend, aber atemberaubend schön und voller Würde.

(Joachim Kurz, www.kinozeit.de)


Entleihen für nichtgewerbliche öffentliche Vorführung (75,- / 40,- € erster Tag ...)

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Ausführliche Filmkritik: Online-Partner des BJF: Kinder- und Jugendfilm Korrespondenz (KJK)

Internet-Tipps:


 

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