Zum Artikel springen
Filme für Kinder und Jugendliche
BJF-Clubfilmothek

Bestellnummer DVD in der BJF-Clubfilmothek2 930 107          Diesen Film zur Entleihliste hinzufügen  Diesen Film zur Merkliste hinzufügen      Diese Seite drucken URL dieses Films (Perma-Link)      Diese Seite auf facebook empfehlen

Tinke – Kleines, starkes Mädchen

Filmfoto: Tinke – Kleines, starkes Mädchen

Ein tragisches Kinderschicksal aus vergangenen Zeiten, angesiedelt zwischen Realismus und Fantasie.

Im Jahr 1850 findet der Hirtenjunge Larus im Wald ein völlig verdrecktes, verwahrlostes Mädchen. Die neunjährige Tinke hat beide Eltern verloren und lebt allein im Wald. Larus gibt ihr zu essen, gewinnt ihr Vertrauen und nimmt sie mit zu der Bauernfamilie, für die er arbeitet. Die Bäuerin würde Tinke gerne als Tochter annehmen, doch der geizige Bauer will lieber, dass sie verschwindet. Tinkes Amulett führt sie schließlich auf die Spur ihrer Familie. Es stellt sich heraus, dass sie aus einem wohlhabenden Haus stammt. Doch der Großvater weigert sich, Tinke als Enkelin anzuerkennen und in die Familie aufzunehmen. Als er sich dann doch den Fakten und seinen eigenen Gefühlen beugen muss, hat sich das Mädchen bereits anders entschieden...


Tinke – Kleines, starkes Mädchen
Ulvepigen Tinke
Dänemark, 2002
Spielfilm, 92 Minuten, Farbe

Regie: Morten Køhlert
Drehbuch: Morten Køhlert, nach dem Roman "Hungerbarnet" von Cecil Bødker
Kamera: Bo Tengberg
Schnitt: Anne Østerud, Janus Billeskov Jansen
Musik: Fläskkvartetten
Besetzung: Sarah Juel Werner, Peter Jeppe Hansen, Lisbeth Dahl, Erik Wedersøe, Birthe Neumann, Bent Mejding, Jonas Oscarsson
Produktion: ASA Filmproduction AS

BJF-Empfehlung: ab 8 Jahren
FSK: ab 6 freigegeben
Stichworte: Familie, Freundschaft, Literaturverfilmung
Sprache: Deutsch


FSK: ab 6 freigegeben

Auszeichnungen: „Lucas 2002“ des Internationalen Kinderfilm-Festivals in Frankfurt am Main, weitere Auszeichnungen bei den Festivals in Amsterdam, Chicago und Lübeck. Publikumspreis beim Kinderfilmfest in Stuttgart 2003. Gewinner des 1. Preises des 7. Internationalen Kinderfilmfestivals „Schlingel“ in Chemnitz. 1. Platz beim Kinderfilmfest CINEPÄNZ in Köln 2003.

Pressezitate:
"Morten Køhlerts Film zieht die Zuschauer mitten ins Geschehen mit einer dramatischen, spannenden, subjektiven Bildsprache und einer großartigen Sarah Juel Werner als Tinke.”
(Horst Peter Koll, film-dienst 21/02)

"Besonders beeindruckt hat uns Tinke, ein wirklich starkes Mädchen. Die einzigartige Geschichte hat uns in eine Welt von vor 150 Jahren entführt, mit wunderschönen Bildern, mit einer künstlerischen Kameraführung und einer herausragenden Hauptdarstellerin.
Dieser Film über Freundschaft, Verlust und Toleranz schafft es, Herzen zu öffnen. Trotz ihres harten Schicksals und einiger Bedrohungen muss man keine Angst um Tinke haben, denn sie geht ihren Weg mit Kraft bis zu einem unerwarteten Ende. Und diese Kraft nimmt man auch mit aus dem Kino."
(Begründung der Lucas-Jury 2002)

"Dänemark vor etwa 150 Jahren: Das Mädchen Tinke lebt weit entfernt vom nächsten Dorf mitten in den Wäldern. Der Bauernjunge Laurus findet sie völlig erschöpft und ausgehungert in einer Höhle. Erst ist Tinke scheu, doch dann freunden sich die beiden an. Laurus findet heraus, dass ihre Eltern gestorben sind. Er nimmt Tinke kurzentschlossen mit auf seinen Hof. Die Bäuerin ist ganz vernarrt in den kleinen Wildfang. Doch schnell wird klar, dass Tinke nicht bei den Bauern bleiben kann. Der mürrische Hofherr hat ihre reichen Großeltern ausfindig gemacht. Tinke winkt ein Leben in Samt und Seide. Aber das Mädchen möchte viel lieber bei Laurus bleiben."
(Lucas 2002)


Entleihen für nichtgewerbliche öffentliche Vorführung (75,- / 40,- € erster Tag ...)

zur Entleihliste hinzufügen Diesen Film zur Entleihliste hinzufügen


zur Merkliste hinzufügen Diesen Film zur Merkliste hinzufügen      Foto-Download für Entleiher


Arbeitshilfe (PDF)

Ausführliche Filmkritik: Online-Partner des BJF: Kinder- und Jugendfilm Korrespondenz (KJK)

Filmkritik von Jugendlichen: spinxx.de – das Onlinemagazin für junge Medienkritik

 

Gefördert vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend