Film-Finder:
Filmliste N
Nach fünf im Urwald, Deutschland, 1995
Nacht und Nebel, Frankreich, 1955
Napola - Elite für den Führer, Deutschland , 2004
Nenn’ mich einfach Axel, Dänemark, 2002
Die neuen Leiden des jungen W., Bundesrepublik Deutschland, 1975
Neues von Pettersson und Findus, Schweden , 2000 - 2002
Neukölln Unlimited, Deutschland, 2010
Der neunte Tag, Deutschland , 2004
Nils Karlsson Däumling, Schweden, 1990
Noi, der Albino, Island/ Dänemark/ Deutschland, 2002
Nomaden der Lüfte, Frankreich/ Deutschland/ Spanien/ Italien, 2001
No Man's Land, Frankreich/ Italien/ Großbritannien/ Belgien/ Slowenien, 2001
Northern Star, Deutschland, 2003
Nur Wolken bewegen die Sterne, Norwegen, 1998
(14 Filme gefunden)
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Nenn’ mich einfach Axel
Kald mig bare AkselDänemark, 2002Regie:
Pia BovinDrehbuch:
Bo Hr. HansenKamera:
Jacob Banke OlesenSchnitt:
Molly StensgaardMusik:
Poul HalbergDarsteller:
Adam Gilbert Jespersen, Nour Abou El-Foul, Nadia Bøggild, Sarah Kjaergaard Boberg, Jesper Lohmann u.a.Produktion:
Zentropa BJF-Empfehlung:
ab 8 Jahren, FSK: o.A.
Stichworte:
Ausländische Mitbürger, Familie, Fremde Kulturen, Freundschaft, Religion, IntegrationLänge:
85 Minuten,
Spielfilm Farbe dtFDie Sommerferien wollte Axel bei seinem Vater verbringen, doch der ist dafür zu betrunken. Der Sommer zu Hause bei Mutter und Schwester droht mit Langeweile. Einzige Abwechslung: der Gesangswettbewerb im Jugendclub, bei dem Axel gemeinsam mit Fatima und Annika auftreten soll. Aber Axel hat dazu wenig Lust. Mehr interessieren ihn da schon die muslimischen Nachbarsjungen mit ihren Goldkettchen und den schnellen Autos. Die lachen zwar über den Kleinen, aber Axel beschließt dennoch, Moslem zu werden. Er trägt andere Kleidung, isst kein Schweinefleisch mehr und betet regelmäßig gen Mekka. Achmed will er in Zukunft genannt werden, woran sich weder Schwester noch Mutter gewöhnen wollen. Auch Fatima und Annika sind von Axels alias Achmeds neuer Religiösität wenig begeistert, denn seitdem kümmert er sich noch weniger um die Proben für den Wettbewerb. Als Fatima auch noch von ihren Eltern unter Hausarrest gestellt wird, steht die Wettbewerbsteilnahme erst recht in den Sternen. Mit einem Trick gelingt es den Kindern, Fatima aus ihrer Wohnung zu befreien, damit sie zum Wettbewerb gehen kann. Axel fühlt sich dabei wenigstens für kurze Zeit als echter Moslem.
Auszeichnungen: Berlinale 2003: Großer Preis des Deutschen Kinderhilfswerkes
Angaben zur DVD: DVD plus mit Arbeitshilfen und Hintergrundinfos im ROM-Teil.
Pressezitate:Erfrischend erhebt sich der Film über alle gängigen Multi-Kulti-Klischees und bleibt dabei immer respektvoll, ob es um Vorurteile oder religiöse Empfindungen geht. Axel gewinnt neue Freundschaften und schafft es spielend, zwischen den Kulturen zu vermitteln. Höchst unterhaltsame Perspektiven kultureller Identität, bei denen Kinder keine Helden sein müssen, um sich in Axels Wunsch wieder zu erkennen, ein anderer zu sein, wobei sein Glaubenswechsel auch von der Sehnsucht nach Wärme und Anerkennung zeugt.
(Kinder- und Jugendfilm-Korrespondenz Nr. 2-2003)