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Verrückt nach Paris

Filmfoto: Verrückt nach Paris
Deutschland, Schweiz, Österreich, 1999
Regie: Eike Besuden, Pago Balke
Drehbuch: Eike Besuden, Pago Balke
Kamera: Piotr Lenar
Schnitt: Margot Neubert-Maric, Birgit Hemmerling
Musik: Karsten Gundermann
Darsteller: Paula Kleine, Frank Grabski, Wolfgang Göttsch, Dominique Horwitz, Martin Lüttge u.a.
Produktion: Geisberg Studios, Radio Bremen, NDR, Arte
BJF-Empfehlung: ab 14 Jahren, FSK: ab 12 (besonders wertvoll)
Stichworte: Aussteiger/Ausreißer, Freundschaft, Komödie, Inklusion
Länge: 90 Minuten, Spielfilm Farbe

Hilde, Karl und Philip leben in einem Heim für Behinderte. Hilde arbeitet als Küchenhilfe und schält eimerweise Kartoffeln, Philip und Karl stellen in einer betreuten Werkstatt Watschelenten her. Alle drei sind frustriert und gelangweilt. Ein paar Tage Urlaub wollen sie sich nehmen und hauen aus dem Heim ab. Die drei verhalten sich dabei auffallend clever, schließlich haben sie im Heim gelernt, ihre Sachen selbst in die Hand zu nehmen. Enno, ihr Betreuer, ausgebrannt von seiner Arbeit, macht sich widerwillig auf den Weg, das Trio zurückzuholen. Eine Verfolgungsjagd mit Hindernissen beginnt, die über Umwege bis nach Paris führt. Durch ihre absolute Solidarität untereinander sind sie ihrem Pfleger immer eine Nasenspitze voraus. Am Ende ist nichts mehr wie es war. Denn nach Paris ist alles verrückt.

Eike Besuden und Pago Balke ist eine fulminante Komödie gelungen, die nach der Uraufführung auf der Berlinale und auf weiteren Festivals vom Publikum euphorisch gefeiert wurde. Faszinierend ist die Leistung der behinderten Hauptdarsteller, die mit entwaffnendem Charme, natürlicher Ausstrahlung und großem Selbstbewusstsein mehr oder weniger sich selbst spielen, dabei aber eine witzige Distanz finden, die den Zuschauer unmittelbar und vorbehaltlos einnimmt und jede Betroffenheit von Anfang an im Lachen erstickt.

Gerade durch ihren Witz und ihren Einfallsreichtum in schwierigen Situationen werden Behinderte hier nicht als bemitleidenswert dargestellt. Die drei Hauptdarsteller sind Mitglieder des Bremer Blaumeier-Ateliers, ein Projekt in dem sich seit 1992 behinderte Menschen und Künstler treffen um gemeinsam kreativ zu arbeiten.

 

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(75,- / 40,- € erster Tag ...)

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