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Filme für Kinder und Jugendliche
BJF-Clubfilmothek

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Der Krieg meines Vaters

Filmfoto: Der Krieg meines Vaters

Aus der Sicht eines 18-Jährigen, dessen Vater vor kurzem gefallen ist, schildert Nico Hofmann in seinem Abschlussfilm an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film ein Stück Alltag in der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Kurz nach dem Tod seines Vaters erhält der Jugendliche selbst seinen Einberufungsbefehl und erlebt nun am eigenen Leib und zunehmend angstvoll, wie die große Politik elementar in sein Leben eingreift.

Die Rekonstruktion eines winzigen Ausschnitts der damaligen Lebensverhältnisse soll das Nachdenken darüber anregen, wie sich in Deutschland eine gewalttätiges Regime etablieren und den Krieg entfesseln konnte. Das eigentliche Kriegsgeschehen wird nur in einigen Fotos dargestellt, ist aber im Hintergrund immer präsent.

"Im Herbst 1983 schreibt mir mein Vater einen Brief. Es ist die Zeit einer hitzigen öffentlichen Diskussion über die Nachrüstung in der Bundesrepublik Deutschland. Da sich hinter dem Begriff 'Krieg' etwas Unvorstellbares, gar nicht mehr Fassbares verbirgt, hatte ich meinen Vater gebeten, mir von seinen Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg zu erzählen." (Nico Hofmann)


Der Krieg meines Vaters
Bundesrepublik Deutschland, 1985
Spielfilm, 55 Minuten, s/w

Regie: Nico Hofmann
Drehbuch: Nico Hofmann
Kamera: Ernst Kubitza
Darsteller*innen: Hans-Joachim Grau, Gabriela Badura, Heiner Kollholl, Mathias Kopfmüller, Erika Kirchgässner
Produktion: Hochschule für Film und Fernsehen, München, Novoscop

BJF-Empfehlung: ab 14 Jahren
FSK: ab 12 freigegebenFSK: ab 12 freigegeben
Stichworte: Geschichte, Jugend, Krieg
Sprache: Deutsch

Pressezitate:
"Bruchstücke von Handlungsfäden und eine assoziative Montage verbinden sich zu einem beeindruckenden Plädoyer für eine Erinnerung, die geteilt werden muss, einschließlich aller Ängste vor der Wiederholbarkeit der Geschichte."
(Lexikon des internationalen Films)


Entleihen für nichtgewerbliche öffentliche Vorführung (75,- / 40,- € erster Tag ...)

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Ausführliche Filmkritik: Online-Partner des BJF: Kinder- und Jugendfilm Korrespondenz (KJK)

 

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