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Filme für Kinder und Jugendliche
BJF-Clubfilmothek

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Nach fünf im Urwald

Filmfoto: Nach fünf im Urwald

An ihrem 17. Geburtstag kommt es zwischen Anna und ihren Eltern zum handfesten Krach. Der Grund: Die eingeladenen Party-Gäste hinterlassen ein einziges Schlachtfeld - ruinierter Teppich, kaputte Sesselgarnitur usw. - nachdem sie sich nicht nur mit Alkohol, sondern auch mit einigen Joints so richtig in Fahrt gebracht haben. Annas Eltern sind entsetzt und reagieren heftig. Zur Strafe darf Anna nicht nach München fahren, wo sie am Casting für einen Werbespot teilnehmen wollte. Doch Anna zögert nicht lange: Sie packt ihre Tasche und haut ab. Ihr Klassenkamerad Simon - heimlich in Anna verliebt - kutschiert sie in die bayerische Hauptstadt. Im Filmstudio interessiert sich niemand für Annas Version von Janis Joplin's "Mercedes Benz". Die nächtliche Odyssee mit coolen Typen durch die Isarmetropole raubt Anna alle ihre Illusionen im Showgeschäft und in der Liebe. Inzwischen suchen die besorgten Eltern Münchens Tanztempel ab und treffen auf Simons Eltern. Die gestressten Paare tun sich zusammen, verbringen den Rest der Nacht im Wohnzimmer mit Diskutieren, Trinken, Tanzen. Auch der Joint mit Annas Haschisch macht die Runde. Als Anna am nächsten Morgen zurückkommt, haben sich die Verhältnisse umgedreht ...


Nach fünf im Urwald
Deutschland, 1995
Spielfilm, 99 Minuten, Farbe

Regie: Hans-Christian Schmid
Drehbuch: Hans-Christian Schmid
Kamera: Klaus Eichhammer
Musik: Rainer Michel
Besetzung: Franka Potente, Alex Milberg, Dagmar Manzel, Farina Brock, Thomas Schmauser
Produktion: Claussen + Wöbke

BJF-Empfehlung: ab 14 Jahren
FSK: ab 6 freigegeben, FBW: "besonders wertvoll"
Stichworte: Sucht/Drogen, Familie, Komödie, Liebe
Sprache: Deutsch


FSK: ab 6 freigegeben 8

Pressezitate:
"Mit NACH FÜNF IM URWALD erzählt Hans-Christian Schmid locker und unverkrampft eine Alltagsgeschichte vom Generationenkonflikt, vom Unverständnis der Eltern von '68 für ihre Kinder von '89. Der Film gehört zu den wenigen Komödien, die wirklich funktionieren und Alt und Jung ansprechen, weil Menschen aus Fleisch und Blut agieren, mit liebenswürdigen Fehlern, Schwächen und Stärken.”
(Margret Köhler, KJK 67/ 96)

"Dank guter Darsteller, auch vieler unverbrauchter jugendlicher Gesichter, und einer ausdrucksstarken und sehr präsenten Franka Polente als Anna, werden unaufdringlich die Parallelen in den Generationen aufgezeigt, ohne dass in effekt-heischender Manier Personen bloßgestellt werden."
(aus: FBW Langfilme 1993-1996 besonders wertvoll)

"Regisseur und Autor Hans-Christian Schmid schuf mit seinem Debüt ein kleines Meisterwerk der Unterhaltung und entdeckte dabei das große Talent Franka Potente (LOLA RENNT)."
(TV Spielfilm 5/99)

"Mit NACH FÜNF IM URWALD ist Hans-Christian Schmid ein erstaunliches Kunststück gelungen: ein vollkommen unverkrampfter Film, der mit dem Finger am Puls der Zeit eine Geschichte erzählt, in der sich Kinozuschauer über Altersschranken hinweg wiederfinden. Mehr noch: der urkomische Generationskonflikt wirbt erfolgreich und sehr entspannt für Verständnis für die vorhergehende bzw. nachfolgende Generation ... (Der Film) ist vor allem eine wunderbar witzige Story über das Jungbleiben."
(Blickpunkt: Film, 5.2.1996)

"Die spielerische Leichtigkeit mit der Hans-Christian Schmid seine Geschichte erzählt, seine vor hintergründigem Witz sprühenden Dialoge, rufen Erinnerungen an einen der ganz großen deutschen Komödienregisseure, Ernst Lubitsch, wach und die traumwandlerische Sicherheit, mit der er seine Darsteller durch die Szenerie führt, muss ihm erst einmal einer seiner jungen deutschen Kollegen nachmachen."
(Rolf-Ruediger Hamacher in Filmecho/Filmwoche 17/96)

"Eine hervorragend gespielte, leichthändig entwickelte 'Erziehungskomödie', die ihre Personen jederzeit ernst nimmt und sie behutsam und witzig zugleich zu Einsichten und Verständnis führt."
(Kinotipp der katholischen Filmkritik)

"Debütantin Franka Potente (DE KRIEGER UND DIE KAISERIN) überzeugte auf Anhieb und erhielt den Bayrischen Filmpreis"
(TV- Spielfilm 5/01)


Entleihen für nichtgewerbliche öffentliche Vorführung (75,- / 40,- € erster Tag ...)

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Ausführliche Filmkritik: Online-Partner des BJF: Kinder- und Jugendfilm Korrespondenz (KJK)

 

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