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Filme für Kinder und Jugendliche
BJF-Clubfilmothek

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Paul IV.

Filmfoto: Paul IV.

Als die Schröders in das alte Haus in der Ulmenstraße einziehen, ist die Nachbarschaft vollzählig hinter den Gardinen ihrer Einfamilienhäuser versammelt: Ein altes, verbeultes Auto, eine allein erziehende Mutter mit vier Kindern, so etwas gab es noch nie in der wohlhabenden Siedlungsgegend. Schon nach wenigen Tagen beginnt man über die neu Hinzugezogenen zu reden. Natürlich sind von nun an die Schröders an allem schuld, was in der Straße passiert. Frau Schröder und ihre Kinder müssen sich nun jeden Tag mit neuen Anfeindungen der 'lieben Nachbarschaft' herumschlagen. Nur Paul, der einzige Sohn der angesehenen Metzgerfamilie Walser, findet die Schröders eigentlich ganz in Ordnung. Damit meint er seinen neuen Klassenkameraden Erasmus und noch mehr dessen ältere Schwester Delphine. Es kommt schließlich zu einer Auseinandersetzung zwischen Paul und seinem Vater, weil Paul nicht versteht, dass seine Eltern nichts gegen die Gehässigkeiten der Nachbarn unternehmen wollen, die alle Kunden ihrer Metzgerei sind ...
Die Schröders hatten aber schon genug von der 'feinen Gesellschaft' und sind nach kurzer Zeit wieder ausgezogen. Paul ist in diesen Tagen ein Stück erwachsener geworden und weiß jetzt, dass ihm die Freundschaft mit Delphine wichtiger ist, als die Nachbarn in der Ulmenstraße.


Paul IV.
Deutschland, 1995
Spielfilm, 68 Minuten, Farbe

Regie: Cornelia Grünberg
Drehbuch: Cornelia Grünberg, nach dem Buch "Paul IV. und die Schröders" von Andreas Steinhöfel
Kamera: Hermann Dernbecher
Musik: Andreas Grünberg
Besetzung: Karl Grünberg, Marie Klabunde, Kathrin Waligura u.a.
Produktion: Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin, SFB

BJF-Empfehlung: ab 8 Jahren
FSK: ab 6 freigegeben
Stichworte: Kindheit, Freundschaft, Literaturverfilmung
Sprache: Deutsch

Pressezitate:
"Die große Überraschung des Geraer Kinderfilmfestivals 1995: PAUL IV., ein Kinofilm, der - mit Leichtigkeit - eine kulturell authentische und kindgerechte Geschichte erzählt und ein gesellschaftlich relevantes Thema in eine spannende Filmerzählung packt."
(Elke Wendt-Kummer, KJK 63/ 95)

"Knapp und dicht wird eine Entwicklungsgeschichte aus der Perspektive eines Jungen erzählt, die didaktisch unaufdringlich dazu einlädt, 11- bis 13jährige für Themen wie 'Außenseiter/Randgruppen' und 'Wertmaßstäbe/ Wertvorstellungen' zu gewinnen."
(film-dienst 17/96)

"Eine dicht inszenierte Entwicklungsgeschichte, die unaufdringlich Fragen nach Außenseiter und Randgruppen stellt und Wertmaßstäbe/-vorstellungen ins Gespräch bringt. Ein poesievoller Kinderfilm, der das Porträt seines jungen Protagonisten mit großer Sensibilität zeichnet, in der Beschreibung des kleinstädtischen Bürgertums jedoch seltsam altbacken wirkt."
(Lexikon des internationalen Films)


FSK: ab 6 freigegeben

Entleihen für nichtgewerbliche öffentliche Vorführung (75,- / 40,- € erster Tag ...)

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Arbeitshilfe (PDF)

Ausführliche Filmkritik: Online-Partner des BJF: Kinder- und Jugendfilm Korrespondenz (KJK)

 

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