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Filme für Kinder und Jugendliche
BJF-Clubfilmothek

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Emil und die Detektive (1931)

Filmfoto: Emil und die Detektive (1931)

Emil Tischbein, ein aufgeweckter Junge aus Neustadt, fährt in den Schulferien zu seiner Großmutter nach Berlin. Doch diese Zugfahrt wird er so schnell nicht vergessen. Der freundliche Herr im Abteil spendiert ihm ein ‘Bonbon’, das den Jungen aus den Latschen kippen lässt. Und während Emil den merkwürdigsten Traum seines Lebens träumt, klaut ihm der Schurke sein mühsam erspartes Reisegeld. So erwacht Emil in Berlin ohne Moneten, aber nicht ohne Köpfchen. Als er den Dieb die Allee herunterspazieren sieht, nimmt er die Verfolgung auf.

Der kleine Detektiv bleibt zum Glück nicht lange allein. Ein ganzer Haufen Berliner Rangen und Gören unterstützt ihn bei der Jagd nach dem dämonischen Gauner. Als die Bande auch noch durch Emils Cousine Pony Hütchen verstärkt wird, hat der Ganove bald keine Chance mehr und landet endlich hinter Schloss und Riegel.

"Die Gradlinigkeit und künstlerische Konsequenz machten diesen frühen Film für Kinder und Erwachsene vor über 60 Jahren zum Welterfolg.” Anlässlich seiner Wiederaufführung im Kino fanden die Kritiker 1986 noch ebenso lobende Worte für diesen filmischen Geniestreich. Und was sagen die Kids von heute zu dem ‘Buben’ von gestern? Tobende Kinosäle lassen da keinen Zweifel.

Zum Vergleich siehe auch die gleichnamige Neuverfilmung des Buches durch Franziska Buch von 2000, BJF-Clubfilmothek-Best.-Nr. 2 910 951.


Emil und die Detektive (1931)
Deutschland, 1931
Spielfilm, 72 Minuten, s/w

Regie: Gerhard Lamprecht
Drehbuch: Billy Wilder, Emmerich Pressburger und Erich Kästner, nach seinem Roman
Kamera: Werner Brandes
Musik: Allan Gray
Darsteller*innen: Fritz Rasp, Käthe Haack, Rolf Wenkhaus, Rudolf Briebach, Olga Engl
Produktion: Ufa

BJF-Empfehlung: ab 6 Jahren
FSK: ab 0 freigegebenFSK: ab 0 freigegeben
Stichworte: Kinderfilm-Klassiker, Kindheit, Kriminalfilm, Literaturverfilmung, Freundschaft
Sprache: Die DVD enthält zusätzlich Robert A. Stemmles „Emil ...“-Verfilmung aus dem Jahre 1954.

Pressezitate:
"Von der bewegten Leinwand geht der unerhörte Charme der Jugend und der Kinderzeit aus. Die Echtheit dieser Szenen nimmt vom ersten Augenblick an gefangen... Günter Stapenhorst hat tatsächlich nach dem Roman von Erich Kästner den Jugendfilm geschaffen, der wirklich in dem Fantasiekreis der schönen Lederstrumpfjahre lebt... Von diesem Film geht wirklich ein Strom von Heiterkeit und Lebensfreude aus. Geht hin und werdet ein bisschen jung. Hugh, ich habe gesprochen!"
(Berliner Lokalanzeiger, Dezember 1931)

"Die Gradlinigkeit und künstlerische Konsequenz machten diesen frühen Film nach dem gleichnamigen Roman von Erich Kästner für Kinder und Erwachsenen vor über 60 Jahren zum Welterfolg. Siegfreid Kracauer schrieb 1948 in seiner Studie 'Von Caligari zu Hitler‘: Durch sein Loblied auf die jugendliche Detektivspielerei suggeriert Emil und die Detektive eine gewisse Demokratisierung des deutschen Alltags saubere, unprätentiöse Dokumentaraufnahmen von Berliner Straßenszenen porträtieren die deutsche Hauptstadt als eine Stadt, in der demokratische Grundrechte blühen und gedeihen. Die heile Atmosphäre, die in diesen Passagen herrscht, kontrastiert mit dem Dunkel, das um Fritz Rasp als Dieb unweigerlich herrscht.‘ So verweist in Emil und die Detektive die Darstellung des diebischen Dämons, das düstere Ambiente, das ihn umgibt, auf die bösen Vorahnungen, geselllschaftlichen und massenpsychologischen Unsicherheiten und Gemütslagen in Deutschland am Vorabend der nationalsozialistischen Machtergreifung."
(Goldener Spatz 1995)

"Der Erfolg? Er war riesengroß. Stürmischer Beifall."
(Berliner Tageblatt, 1931)

Film des Schulfilmkanons


Entleihen für nichtgewerbliche öffentliche Vorführung (75,- / 40,- € erster Tag ...)

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LISUM-Arbeitshilfe (PDF)

Ausführliche Filmkritik: Online-Partner des BJF: Kinder- und Jugendfilm Korrespondenz (KJK)

 

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