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Filme für Kinder und Jugendliche
BJF-Clubfilmothek

Bestellnummer 16mm in der BJF-Clubfilmothek2 910 646          Diesen Film zur Entleihliste hinzufügen  Diesen Film zur Merkliste hinzufügen      Diese Seite drucken URL dieses Films (Perma-Link)      Diese Seite auf facebook empfehlen

Hiobs Revolte

Filmfoto: Hiobs Revolte

Ungarn im Jahre 1943: Die Judenverfolgung der deutschen Nazis greift auf Ungarn über. Die alten jüdischen Eheleute Hiob und Roza beschließen, einen christlichen Jungen zu adoptieren und auf ihren Bauernhof zu holen. Ihre eigenen sieben Kinder sind alle früh gestorben. Hiob sucht einen Nachkommen, der ihn überleben und seine Kultur weitertragen wird.
In einem Waisenhaus adoptieren sie den blonden achtjährigen Lazko. Wie auf dem Markt tauscht Hiob das Kind gegen zwei Kälber ein. Die überwiegend jüdischen Bewohner im Dorf lehnen Lazko ab, weil er nicht ihrer Religion angehört, sondern ein 'Goj', ein Ungläubiger ist. Doch Hiob steht zu ihm und auch Roza liebt den Jungen bald wie ein eigenes Kind.
Lazko gewöhnt sich nur schwer an seine neue Umgebung. Im Herbst erkrankt er an Diphterie, ein Arzt ist in dem abgelegenen Dorf nicht zu finden. Während Hiob schon fürchtet, auch das achte Kind zu verlieren, ringt Roza mit Gott um das Leben des Jungen, der schließlich wieder gesund wird. Aber die schwerste Prüfung steht den beiden Alten noch bevor. Als die Repressionen gegen die jüdische Gemeinde zunehmen, versuchen die Eltern behutsam, Lazko auf die bevorstehende Trennung vorzubereiten. Den Bauernhof übergeben sie ihrem Hirten Janni und der Magd Ilka. Zum letzten Mal feiern sie zusammen das Pascha-Fest. Dann nimmt Ilka den Jungen mit. Am nächsten Morgen kommen Soldaten, um die Juden abzutransportieren. Lazko versucht, den Treck aufzuhalten. Hiob schaut weg, um den Jungen nicht zu gefährden. Die Soldaten scheuchen Lazko aus dem Weg, er läuft in die Steppe und sucht den Messias, den ihm die Mutter angekündigt hat.


Hiobs Revolte
Job Lazadasa
Ungarn, Bundesrepublik Deutschland, 1982
Spielfilm, 94 Minuten, Farbe

Regie: Imre Gyöngyössy, Barna Kabay
Drehbuch: Imre Gyöngyössy, Barna Kabay, Katalin Petényi
Kamera: Gábor Szabó
Musik: Zoltan Jeney
Besetzung: Ferenc Zenthe, Hédi Temessy, Gábor Fehér, Henry Gregor, Léticia Cano
Produktion: Mafilm, Magyar Televizio, ZDF, Macropus, Star

BJF-Empfehlung: ab 6 Jahren
FSK: ab 6 freigegeben
Stichworte: Faschismus, Geschichte, Kindheit, Religion, Widerstand
Sprache: Deutsch

Pressezitate:
"Ein stimmungsvolles, gleichermaßen realistisch wie poetisch gestaltetes Zeitbild, das eindrucksvoll deutlich macht, dass religiöse und humane Werte unabdingbar sind für den Erhalt des Lebens und ein menschenwürdiges Dasein."
(Lexikon des Internationalen Films)

"In Kompositionen, der Ruhe und Sicherheit der Kameraführung der qualitativ an keiner Stelle nachlassenden brillianten Insistenz der Bildführung sucht der Film für meinen eingeschränketen Kenntniskreis seinesgleichen.”
(Rupert Neudeck, medium)


FSK: ab 6 freigegeben

Entleihen für nichtgewerbliche öffentliche Vorführung (75,- / 40,- € erster Tag ...)

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Gefördert vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend