Filmkatalog - Filme für Kinder und jugendliche - BJF-Clubfilmothek - Filme für nichtgewerbliche öffentliche Vorführungen Bundesverband Jugend und Film e.V.
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William Shakespeares Romeo & Julia

Originaltitel: William Shakespeare’s Romeo & Juliet
USA, 1996
Regie: Baz Luhrmann
Drehbuch: Craig Pearce, Baz Luhrmann, nach der gleichnamigen Tragödie von William Shakespeare
Kamera: Donald M. McAlpine
Musik: Nellee Hooper
Darsteller: Leonardo DiCaprio, Claire Danes, Paul Sorvino, Pete Postlethwaite, Brian Dennehy
Produktion: 20th Century Fox
BJF-Empfehlung: ab 14 Jahren, FSK: ab 12 (wertvoll)
Länge: 120 Minuten, Spielfilm Farbe dtF

Verona Beach ist eine dichtbesiedelte (latein28.07.2006 amerikanische) Küstenmetropole, in der Angst, Gewalt und Verbrechen die Atmosphäre prägen. Beherrscht wird die Stadt von zwei rivalisierenden Familien, den Montagues und den Capulets. Als sich deren Sprösslinge Romeo und Julia bei einem Maskenball begegnen, ist es Liebe auf den ersten Blick. Die Teenager müssen ihre Beziehung jedoch geheim halten - nicht zuletzt deshalb, weil Julias Vater seine Tochter mit einem reichen Geschäftspartner verheiraten will, für den Julia keinerlei Zuneigung empfindet.
Ungeachtet der bitteren Realität schließen Romeo und Julia in einer geheimen Zeremonie, die Romeos alter Freund Pater Laurence vollzieht, den Bund fürs Leben. Nach der Hochzeit gerät Romeo in einen Kampf mit Julias Cousin Tybald und tötet ihn. Die Tragödie endet wie bei Shakespeare mit dem Tod der Liebenden.

Pressezitate:
"Luhrmanns Film hat einen großen Reiz und ist ein interessanter Versuch, Shakespeare in einem aktuellen Kontext der Reflektion über Gewalt und moderne Medienkultur anzusiedeln und den Erfahrungen der Jugendlichen von heute nahezubringen."
(Peter Hasenberg, film-dienst 5/97)

"Luhrmanns ROMEO & JULIA ist vor allem ein visuell-akustisches Spektakel."
(Sylvia Hallensleben, epd Film 3/97)

"Mit seiner Comic-strip-Version des vielfach erzählten, vertonten, getanzten und verfilmten Dramas ist Baz Luhrmann, der sich zuvor einen Namen als Opernregisseur gemacht hat, eine erstaunliche Kombination aus Zeitgeist, modernem Design und Shakespearscher Sprachgewalt gelungen."
(Christiane v. Wahlert, Kinofenster 4/97)

"Aus Versatzstücken des aktuellen Action-Kinos, der Popmusik-Kultur, einer gehörigen Dosis religiösem Kitsch und dem 400 Jahre alten Originaltext entsteht eine durch die überbordene Fülle der Einfälle die Wahrnehmungsfähigkeiten des Zuschauers herausfordernde fulminante Version der Shakespearschen Liebestragödie für die TV-Generation. Trotz einiger Schwächen bleibt der Film ein spannender Versuch, Shakespeare in einem aktuellen Kontext der Reflexion über Gewalt und moderne Medienkultur anzusiedeln."
(Peter Hasenberg, film-dienst 5/97)

 

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