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Filme für Kinder und Jugendliche
BJF-Clubfilmothek

Der Krieg der Knöpfe

Originaltitel: La Guerre des Boutons
Frankreich, 1961
Regie: Yves Robert
Drehbuch: Yves Robert, François Boyer, nach dem Roman von Louis Pergaud
Kamera: André Bac
Musik: José Berghmans
Darsteller*innen: Pierre Trabaud, Jean Richard, Michel Galabru
Produktion: La Guéville
BJF-Empfehlung: ab 8 Jahren, FSK: ab 6 freigegeben (wertvoll)
Länge: 85 Minuten
Spielfilm, s/w, dtF


Schon seit Generationen bekriegen sich die Jungen der beiden Dörfer Longueverne und Velrans, und keiner weiß eigentlich, warum das so ist. Den Jungen, die der gegnerischen Bande in die Hände fallen, werden die Knöpfe, Hosenträger und Schnürsenkel abgeschnitten. Das ist nicht nur peinlich, sondern führt auch noch zu erheblichem Ärger mit den Eltern. So beschließen die Kinder, nackt in den Kampf zu ziehen - und bekommen die Brennesseln zu spüren. Eine bessere Lösung sind Reserveknöpfe, um etwaige Verluste sofort ersetzen zu können. Der Bandenkrieg eskaliert, bis die beiden Anführer in ein Erziehungsheim kommen - und künftig aufeinander angewiesen sind.

"Ich wollte ein Stück wildes, leidenschaftliches Leben heraufbeschwören, wie wir kleinen Kerle es geführt haben, offen und heroisch, frei von allem heuchlerischen Zwang durch Familie und Schule." (Louis Pergaud)

"Packend inszenierter Jugendfilm, zugleich eine satirische, zuweilen bitter sarkastische Schilderung des Provinzmilieus als Brutstätte von Ressentiments und latenter Gewalt." (Lexikon des Internationalen Films)

Pressezitate:
“Packend inszenierter Jugendfilm, zugleich eine satirische, zuweilen bitter sarkastische Schilderung des Provinzmillieus als Brutstätte von Ressentiments und latenter Gewalt.”
(Katalog Goldener Spatz ‘95)

„Ein nichtiger Anlaß belebt den alten Rivalitätskampf zwischen den Jugendlichen zweier französischer Dörfer. Die harmlos scheinende Auseinandersetzung wird zum Kleinkrieg der Kinder, dem die Erwachsenen hilflos gegenüberstehen. Packend inszenierter Jugendfilm nach dem Roman von Pergaud; zugleich eine satirische, zuweilen bitter sarkastische Schilderung des Provinzmilieus als Brutstätte von Ressentiments und latenter Gewalt.“
(film-dienst 11 541)

 

Gefördert vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend