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Abgeschminkt, Bundesrepublik Deutschland, 1992
Abschied von Matjora, UdSSR, 1982
Alan und Naomi, USA, 1990
Alaska.de, Deutschland, 2000
Ali Zaoua - Auf den Straßen von Casablanca, Marokko/ Frankreich/ Belgien, 2000
Alles auf die 17, Deutschland, 1998
American Beauty, USA, 1998
American History X, USA, 1998
Die amerikanische Nacht, Frankreich/ Italien, 1972
Am großen Weg, Frankreich, 1986
Anna annA, Schweiz/ Deutschland/ Luxemburg, 1992
Außenseiter des Trickfilms, USA/Kanada, 1964-1970
Das Auge des Adlers, Dänemark/ Schweden/ Norwegen, 1997
Ausgerastet, Bundesrepublik Deutschland, 1996
Aviyas Sommer, Israel, 1988
Abschied von Matjora
Originaltitel:
Proscaine s MatjoryUdSSR, 1982Regie:
Elem KlimowDrehbuch:
Larissa Schepitko, Rudolf Tjurin, German Klimow, nach der Novelle von Valentin RasputinKamera:
Alexej Rodinow, Juri Schirtladse, Sergej TaraskinMusik:
A. Artjonow, Alfred SchnittkeDarsteller:
Stefanija Stanjuta, Lew Durow, Alexej Petrenko, Vadim Jakowenko, Leonid KrjukProduktion:
Mosfilm BJF-Empfehlung:
ab 14 Jahren, FSK: ab 12
Länge:
126 Minuten, Spielfilm Farbe dtFFür den Bau eines großen Wasserkraftwerkes sollen mehrere Orte, darunter das Dorf Matjora, von einem Stausee überschwemmt werden. In Matjora zeugen Sitten und Gebräuche von der jahrhundertealten Bauernkultur des Dorfes, wie der alte Ikonenbaum, die Holzhäuser der Bauern, die Lieder und die Gastfreundschaft der Bewohner.
In diese Welt bricht der Vollzugsbeamte Voronzow mit seinem Evakuierungskommando ein, das sich sofort an die Zerstörung des Friedhofs macht und damit ersten Widerstand der Bauern provoziert.
Zu den Einwohnern von Matjora zählt Darja, deren Leben unlösbar mit dem Dorf verwurzelt ist. Hier wurde sie geboren, heiratete sie, brachte Kinder zur Welt, wurde langsam alt. Kein Ort der Welt ist ihr lieber als ihre Heimat. Darja weigert sich beharrlich, ihr Haus zu verlassen, auch als alle anderen bereits gegangen sind. Die Überflutung Matjoras hat begonnen, das Wasser steigt unaufhaltsam ...
Die Regisseurin Larissa Schepitko, Ehefrau von Elem Klimow, verunglückte 1979 während der Dreharbeiten zu ABSCHIED VON MATJORA tödlich. Vier Jahre später stellte Klimow den Film fertig, doch erst 1986 wurde er zur Aufführung freigegeben.
"Ein bewegender Film, der ohne Sentimentalität zutiefst humane Positionen bezieht, der klar Partei ergreift für Natur, Tradition und allgemeingültige Werte. ABSCHIED VON MATJORA ist ein eindringlicher Appell an die Menschheit, denn 'Matjora' ist unser Erdendorf." (Hans Messias, film-dienst)
Pressezitate:“Im Spannungsfeld zwischen Fortschritt und Tradition angesiedelt, überzeugt der Film vor allem durch seine zutiefst humane Gesinnung und seine Inszenierung, die mit überwältigenden Bildmetaphern vielschichtige Zusammenhänge erfahrbar macht.”
(Lexikon des Internationalen Films)