Filmkatalog - Filme für Kinder und jugendliche - BJF-Clubfilmothek - Filme für nichtgewerbliche öffentliche Vorführungen Bundesverband Jugend und Film e.V.
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Das kahle Gespenst

Originaltitel: Det skaldede Spøgelse
Dänemark, 1992
Regie: Brita Wielopolska
Drehbuch: Bent Rasmussen, nach seinem Roman
Kamera: Jeppe Jeppesen
Darsteller: Benjamin Rothenborg Vibe, Patrick Ytting, u.a.
Produktion: Crone Film Produktion A/ S;Det Danske Filminstitutet
BJF-Empfehlung: ab 8 Jahren, FSK: ab 6
Länge: 75 Minuten, Spielfilm Farbe dtF

Jaspers guter Freund, der Fischer Aron, ist gestorben und Jasper fühlt sich in seiner Trauer allein gelassen. Seine Eltern sind mit der Auflösung von Arons Haushalt und ihrem Alltag beschäftigt. In der Schule macht ihm Maurice, der hinterhältige Sohn des Pfarrers, das Leben schwer. Jasper vermisst seinen alten Freund, der nun im "Land der Unbekannten" weilt, und tröstet sich mit Prust, Arons betagter Katze, die jetzt ebenfalls allein ist. Zu Arons Nachlass gehört ein beachtlicher Holzschrank mit einem Herz in der Tür, die sich manchmal wie von Geisterhand öffnet und wieder schließt und aus dessen Inneren von Zeit zu Zeit geheimnisvolle Geräusche dringen. Eines Abends sieht Jasper am Fluss eine geisterhafte Gestalt in einem Boot vorbeifahren. Jasper ist sich ganz sicher, dass dieser Geist aus dem "Land der Unbekannten", in das auch Aron verschwand, zu ihm gekommen ist.

"Der dänischen Regisseurin Brita Wielopolska ging es in ihrem Film darum, dem Tod das Gespenstische, Schreckliche zu nehmen. Dafür spricht auch ihre Vorliebe für kräftige Farben in der Ausstattung. In der Figur des kahlen Gespenstes liegen Freundlichkeit, menschliche Wärme und Weisheit. Angenehm wirkt auch das Spiel von Jasper als stiller und doch starker Junge, der unbeirrt seinen Weg geht und sich nicht von dem aufgeplusterten Pfarrerssöhnchen aus der Ruhe bringen lässt." (Christel Strobel, KJK 54/ 93)

Pressezitate:
“Eine liebevoll erzählte und spannende Geschichte ohne jeden Horror.”
(Frankfurter Rundschau, 6.3.1993)

„Die Kinderjury (Kinderfilmfest Berlin 1993) gab dem Film den ersten Preis mit der Begründung: (...) weil er die richtige Mischung aus Spannung, Witz und Traurigkeit hat. Der Tod wird (...) als etwas Natürliches dargestellt, womit jeder klarkommen muss.“
(Vom Abschiednehmen und Traurigsein - KJK Sonderdruck)

 

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